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Ricordea yuma

Aus Korallen Wiki - Arten, Haltung, Vermehrung, Zucht, DIY, Meerwasser
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Genoppte Scheibenanemone
Systematik
Klasse: Blumentiere (Anthozoa)
Unterklasse: Hexacorallia
Ordnung: Scheibenanemonen (Corallimorpharia)
Familie: Ricordeidae
Gattung: Ricordea
Genoppte Scheibenanemone
Wissenschaftlicher Name
Ricordea yuma

Kurzbeschreibung

Die Genoppte Scheibenanemone hat Färbungen von weichem oder hellem Pink, Braun, Grün, Gelb, Orange, Rot oder Blau. Der Körper, die Tentakelspitzen und sogar der Mund können alle verschiedene Farben haben. Die Tentakeln müssen nicht geleichmäßig über den Körper verteilt sein, meist sind sie am Rand länger um besser Beute fangen zu können; dennoch können sogar große blasenförmige Noppen vorkommen. Yumas verändern die Körperform, um die Wasserströmung für einen besseren Futterfang umzuleiten. {{#ev:youtube|-iNs_jAZLGw|400|right|Bewegung der Anemone im Zeitraffer}}

Größe 5 - 10 cm
Vorkommen Philippinen, Indischer Ozean, Indo Pazifik, Indonesien, Mikronesien, Queensland, Ryukyu Islands, Samoa, Singapur
Temperatur 22 - 28 °C
Licht mittel
Strömung mittel - stark
Fütterung Plankton, Mysis, Austerneier, Cyclop-eeze, Artemia, Muschelfleisch, Glanzwurm (Lumbriculus variegatus)
Schwierigkeitsgrad einfach

Im Detail

Beschreibung

Ricordea yuma [1] (englisch: Knobby False Coral Watermelon Coral, Ricordea Mushroom Coral Yuma Pacific Ricordea Coral, Ricordea, Stubby Anemone) lebt sessil, meist in großen durch Knospung entstandenen mattenartigen Kolonien auf Felsen oder abgestorbenen Skeletten von Steinkorallen.

Korallen haben Zooxanthellen (einzellige Algen) in Ihrer äußeren Schicht. Die Koralle liefert den Zooxanthellen Rohmaterialien (Stickstoff- und Phosphorbestandteile, sowie Kohlendioxid) und stellt eine geschützte Umgebung zur Verfügung. Als Gegenleistung verwenden die Algen die Nährstoffe, um durch Photosynthese Zucker und Aminosäuren für ihren Wirt zu produzieren. Die Algen leisten darüber hinaus wichtige Dienste für die Korallen. Es gibt heute keinen Zweifel daran, dass die Beziehung zwischen den Wirtskorallen und ihren Algen signifikant zur Produktivität und zum Aufbau des Karbonatgerüstes der Korallen beiträgt. Es wird angenommen, das der Energiebedarf der mixotrophen Korallen zu 2/3 von den Zooxanthellen gedeckt wird, der Rest durch partikulären Fang der Tentakel. Daneben wird auch Zooplankton aufgenommen.

Die Farben können eine ausgeprägte Fluoreszenz haben.

Abgrenzung zu anderen Korallen

Zu Ricordea florida: Ricordea yuma hat Noppen auf dem Mund und die Noppen können sich deutlich ungleichmäßiger über die gesamte Scheibe verteilen. Manche Ricordea florida haben mehrere Münder, die yuma stets nur einen.

Haltung

Es kommt vor, das Wildfänge besonders empfindlich auf starkes Licht reagieren und so erst ein bis zwei Wochen an das Licht im Becken gewöhnt werden müssen; am besten mit einem halbschattigen Platz beginnen. Auch später reagiert diese Anemone ausgesprochen empfindlich auf Lichtwechsel, sofern sich die Intensität erhöht. Die Farben der Anemonen sind leicht durch das Licht zu beeinflussen.[2] Wie alle Anemonen mögen auch diese etwas mehr Nährstoffe im Wasser als zu wenig, und so verträgt auch diese Art durchaus hohe Nitrat- und Phosphatwerte. Nachts verhalten sich R. yuma unterschiedlich; manche rollen sich ganz oder teilweise zusammen, manche schrumpfen (stark) und andere behalten ihre Körperform wie bei Tag. Das lässt vermuten, dass diese Anemone eher tagsüber frisst. Im Vergleich zu anderen Anemonen frisst diese nicht so bereitwillig. Bei der gezielten Fütterung mit einer Spritze oder Pipette ist das Futter direkt auf dem Mund bei abgeschalteter Strömung zu platzieren. Größere Stück am besten direkt an oder auf den Mund legen! Mysis als Futter kommt ab etwa 3 cm Körpergröße in Frage, dabei kann das Fressen durchaus eine halbe Stunden dauern. Ein leicht geöffneter Mund ist meist ein Anzeichen von Fressen. Weit geöffnete Münder können ein Anzeichen von Stress, dem Ablassen von verdautem Futter oder dem nahenden Tod sein. Im Falle des bevorstehenden Ablebens sieht man meist braunen Schleim am Mund, die Farben insgesamt verblassen, der Körper wird weicher und nach wenigen Tagen ist das Ergebnis sicher. Bei einem Transport ziehen sich die Ricordeas stark zusammen, entweder als Kugel oder in Fächerform.

Diese Anemone ist zwar recht tolerant bezüglich der Wasserwerte, doch scheinen Stabilität und etwas weniger Phosphat besser zu sein.[3]

Vergesellschaftung

Die Anemone hält sich auf einem Stein fest und wandert nur bei schlechten Standortbedingungen. Die Tentakel sind nur schwach klebrig. Sie reagieren schwach aggressiv auf andere Korallen. Mit anderen Scheibenanemonen können hingegen selbst große Kolonien zusammen gehalten werden. Aber es gibt auch artgleiche Tiere, die nicht miteinander auskommen können, und der Schwächere lässt sich dann von der Strömung davontreiben.

Ricordea yuma befestigen

Während die meisten Anemonen ganz einfach mit Sekundenkleber-Gel an einem Stein festgeklebt werden können, geht das bei den Scheibenanemonen nicht. Manche Scheibenanemonen halten sich nicht so schnell an einem Stein fest, wie man möchte. Bevor die Scheibenanemone im Becken durch die Strömung ziellos herumtreibt, sollte man Ihr einen geeigneten Standort suchen. Entweder man befestigt sie dort oder nimmt einen kleinen Ablegerstein, der dann später an die gewünschte Stelle gelegt wird.

Während der Fixierung gilt es zu beachten, das Stellen ohne Strömung zum einen zu wenig Nährstoffe an die Scheibenanemonen führen können. Zum anderen können Algen oder Bakterien die Scheibenanemone über längere Zeit beeinträchtigen. Je schneller sich also die Scheibenanemonen befestigen, desto besser!

Eine sichere Methode gibt es nicht, da es von Art zu Art und auch je nach Becken unterschiedliche Erfolge gibt.

Methode Korallenbruch und lose im Behälter:

Hinweis: Alternativ kann auch ein Ablaichkasten für Fische verwendet werden, so spart man sich die Abdeckung.

So geht's:

  1. Wenn kein spezielles Becken vorhanden ist, kann man auch eine flache Plastikschale (5 - 7 cm) in sein Aquarium legen.
  2. Füllen Sie die Schale die Schale mit einer dünnen Schicht Sand (Korngröße 2-4 mm).
  3. Legen Sie ein paar 10 mm große Stücke Lebendstein in dem Sandbett aus. Die Größe sollte so gewählt sein, dass die Brocken nicht durch die Strömung bewegt werden können.
  4. Besorgen Sie ein Plastiknetz (z.B. im Supermarkt für Orangen). Die Maschenweite sollte nicht zu groß sei, sonst würden die Ableger hindurch gehen, aber auch nicht zu klein, damit genügend Wasserströmung durch kommt.
  5. Wenn Die Anemonen erstmalig in das Aquarium eingesetzt werden sollen, bitte zuerst akklimatisieren. Dann platzieren Sie die Tiere in der Schale.
  6. Spannen Sie das Netz über die Schale und befestigen Sie es mit Gummibändern.
  7. Warten Sie ein paar Tage bis die Scheibenanemonen sich an die Umgebung gewöhnt haben. Wenn die Tiere sich breit gemacht haben und vital aussehen kann es zum nächsten Schritt gehen.
  8. Prüfen Sie alle paar Tage mit einem leichten Strömungsstoss aus z.B. einer Spritze oder Futterpipette, ob die Scheibenanemonen nicht weggetrieben werden - sich also an einem Stein schon befestigt haben. Meist ist diese Verbindung noch sehr schwach.
  9. Besorgen Sie sich Sekundenkleber-Gel - mit dünnflüssigen Sekundenkleber werde Sie keinen Erfolg haben.
  10. Für die folgenden Arbeiten empfiehlt sich die Verwendung von Handschuhen (Latex oder Nitril aus der Apotheke am besten ohne Puder). Sie schützen sich vor dem Schleim aus der Koralle und dem Sekundenkleber.
  11. Bevor Sie Sie die Korallen auf die Lebendsteinbruchstücke oder Ablegersteine kleben, legen Sie sich noch ein paar Küchentücher stückweise bereit. Stellen Sie auch ein paar kleine Schalen mit Aquarienwasser bereit.
  12. Die Raumtemperatur sollte bestenfalls Aquarientemperatur haben. Zu kalte Arbeitsumgebungen lassen die Tiere außerhalb vom Wasser schnell auskühlen.
  13. Nehmen Sie das Stück Lebendstein aus Ihrem Aquarium, auf das Sie ggf. den Ableger kleben wollen. Tupfen Sie es etwas mit Küchentüchern trocken.
  14. Legen Sie die Anemonen in die kleinen Schalen auf den Tisch.
  15. Wenn Sie mehrere Tiere kleben wollen, gehen Sie immer stückweise vor, um Austrocknung und Unterkühlung zu vermeiden. Nehmen Sie ein Tier und legen es auf ein Küchentuch und tupfen es leicht trocken - dabei können größere Mengen Wasser entweichen! Wenn am Fuß der Anemone etwas Stein hängt, auch wenn es nur wenig ist, können Sie kleben - sonst ab Punkt 22 fortfahren.
  16. Platzieren Sie einen kräftigen Tropfen Sekundenkleber an der Stelle auf dem Stein, wo Sie die Anemone befestigen wollen.
  17. Platzieren Sie einen kleinen Tropen Sekundenkleber auf dem Stein am Fuß der Anemone.
  18. Pressen Sie leicht die beiden Teile zusammen. Warten Sie einige Sekunden. Bei kleinen Steinen können Sie zum Aushärten nun das Ganze in die bereitgestellten Schalen tunken - das beschleunigt die Aushärtung wesentlich. Warten Sie etwa 30 Sekunden.
  19. Legen Sie das Tier zurück in die Schale mit dem Sand und dem Abdecknetz.
  20. Wenn Sie alle Ableger fertig haben, spannen Sie wieder das Netz über die Schale und legen es in das Aquarium zurück.
  21. Lassen Sie die Tiere mindestens 14 Tage in der Schale, damit Sie über die Klebestellen wachsen und so noch stärker an dem Stein sich befestigen können.
  22. Wenn Sie sicher sind, dass die Anemonen fest am Stein sitzen, können Sie diese im Aquarium an geeigneter Stelle platzieren. Fertig!
  23. Sollte nicht genügend Substrat am Fuß der Anemone sein, um diese an einen Stein zu kleben, dann gibt es folgende Möglichkeiten:
    1. Lassen Sie die Tiere in der mit dem Netz überspannten Schale einfach 2 - 4 Wochen, normalerweise halten Sie sich dann selbständig an einem Stein fest.
    2. Oder wickeln Sie Sie mit einem Stück Netz an einem Stein leicht fest, gerade fest genug das die Anemone am Stein bleibt. Das Netz darf nicht in das Fleisch der Anemone drücken!
      • Nehmen Sie einige Gummibänder um das Netz am Stein zu halten.
      • Nach etwa zwei Wochen können Sie die Gummis entfernen, das Netz nicht von Hand lösen!
      • Wenn sich das Tier gut am Stein befestigt hat können Sie fortfahren, anderenfalls nochmal mit Gummis wiederholen.
      • Innerhalb eines Tages löst sich üblicherweise das Netz langsam von selbst, das ist schonender für das Tier.
      • Lassen Sie das Tier noch ein paar Tage zur Sicherheit in schwacher Strömung oder in der Schale.

Sie können auch mehrere Anemonen an ein großes Stück Lebendstein kleben, das sieht fantastisch aus! Entweder kleben Sie die kleinen Steinbrocken am Fuße der Anemonen auf den großen Stein, oder Sie fixieren die Anemonen mit dem Netz an den Stein.

Methode Injektionskanüle: Die Idee / Theorie dahinter ist recht interessant. Scheibenanemonen befestigen sich, weil sie nicht von der Strömung umhergetrieben werden wollen. Gibt es keine Strömung, so befestigen Sie sich nicht. Ist Ihnen der Standort unangenehm, so wollen Sie ihn verlassen - üblicherweise durch lösen vom Stein und davontreiben. Was aber wenn Sie mit einer Injektionsnadel (Kanüle) an einem Stein fixiert werden? Zum einen ist das sicher der Anemone unangenehm uns zum anderen kann Sie den Ort nicht schwimmend verlassen. Dadurch soll der Trieb sich zu befestigen umso der Nadel zu entkommen gefördert werden. Das Resultat kann eine sich schnell befestigende Anemone sein. Die minimale Verletzung durch die dünne Kanüle wird problemlos verkraftet und hinterlässt keine Schäden.

So geht's:

  1. Die Scheibenanemonen wird mit einer 0,5 bis 0,9 mm dicken Kanüle nahe dem Scheibenrand an einen Stein gepinnt. Der Stein sollte nicht zu hart sein, am besten sind sehr poröse Korallenbruchstücke. Es ist wichtig, dass die Fixierung fest ist.
  2. Damit die Strömung die Scheibenanemone nicht ständig vom Stein löst, muss sie weiter befestigt werden. Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an:
    1. Mittels Gummiband wird die Scheibenanemone an den Stein gedrückt. Ein handelsübliches Gummiband mit etwa 5cm Länge wird an einem Ende mit der Kanüle durchstochen, dann die Scheibenanemone am Rand ebenfalls durchstochen und am Stein fixiert. Das andere Ende des Gummibands wird diagonal über die ganze Scheibe gelegt und leicht gespannt. Die Fixierung am anderen Ende kann durch einen anderen Stein, oder unter dem Stein, einer zweiten Kanüle oder Sekundenkleber durchgeführt werden. Die richtige Spannung ist wichtig: Zu locker löst sich die Scheibenanemone und "zappelt" in der Strömung - zu fest könnte es zu einer Teilung führen.
    2. Eine zweite Kanüle an der diagonal gegenüberliegende Seite fixiert ebenfalls.
  3. Nach ein paar Tagen kann man eine erfolgreiche Befestigung entweder sehen oder man spritzt etwas Wasser mittels einer Injektionsspritze unter die Scheibe - wenn Sie "flattert" ist sie noch nicht fest.

Zucht

R. yuma ist mittelschwierig in der Zucht und somit deutlich schwieriger als andere Scheibenanemonen. Zum einen frisst sie nicht so bereitwillig und zum anderen ist die herbeigeführte mechanische Teilung oft mit Verlust behaftet. Nach der Teilung können Variationen vorkommen.

Vermehrung

Sexuelle Vermehrung:

Selbständig: Gute Vermehrung (3x pro Jahr) durch Knospenbildung, abhängig von der Strömung.

Manuelle Teilung: Wenn man nur zwei Ableger haben möchte, kann man auch eine Teilung des Tiers auch dann durchführen, wenn es noch auf dem Stein befestigt ist. Bei kleinen Ablegersteinen kann man so die yuma auf dem Stein sitzend teilen, und dann den Stein in der Trennlinie mit einer Klinge und Hammer brechen. Bedenken sollte man, dass die Tiere bei unzureichender Teilung aber auch wieder zusammenwachsen können. Wenn man jedoch einzelne Tiere - oder auch mehr Ableger gleichzeitig haben möchte - dann empfiehlt sich das Tier zuvor vom Stein zu lösen. Generell ist die Belastung beim Ablösen für eine yuma bereits so groß, dass Unerfahrene mit einem Verlust von jedem zehnten Tier zu rechnen haben.

Generell ist die mechanische Teilung anfällig für Krankheiten, und zwar deutlich mehr als bei anderen Scheibenanemonen. Häufig führt eine Pilzinfektion zum Verlust des Ablegers. Die Teilung sollte nur mit ausgewachsenen Exemplaren erfolgen. Der Schnitt erfolgt durch den Mund in 2 bis 4 gleichgroße Teile (wie bei einer Pizza), es gibt aber auch die Möglichkeit der Fuß-Verletzung[4], die eine Teilung auslösen wird. Nach dem Iod-Bad empfiehlt sich die Aufbewahrung in schwacher Strömung in einem Bereich mit Korallenbrocken oder kleinen Steinen, damit die Anemone sich befestigen kann. Eine ebenfalls schwache Beleuchtung wirkt sich positiv aus. Wenn die Heilung positiv verläuft kann man nach einer Woche die Hälften nochmals teilen. Die 1/2 Tiere können bereits nach drei Wochen sich wieder zu einem vollrunden Tier entwickeln. Später kann dann das Tier mit seinem Stein auf einem anderen (größeren) Stein mit Sekundenkleber befestigt werden. Nach etwa sechs weiteren Wochen (also etwa alle zwei Monate) können mechanische Teilungen durchgeführt werden.

Es gibt einen Bericht über die hälftige Teilung und dem anschließenden befestigen mittels Netz am Ablegerstein - nach einem Monat ist der Ableger nicht nur nahezu wieder komplett, sondern auch gleich am Stein befestigt.[5]

Alternativ zum Zerschneiden gibt die schonende und erfolgreiche Teilung durch Gummibänder. Dazu bleibt die yuma an ihrem Stein befestigt und man spannt ein Haushaltsgummiband mittig über die yuma. Das Band sollte stramm sitzen und die Spannung ist alle paar Tage zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. Nach ein paar Wochen beginnt die Teilung. Die Erfahrung zeigt, dass dieser Weg länger dauert und (nur) zwei Ableger erzeugt. Wenn Die Teilung fast abgeschlossen ist kann mit einer Klinge die Teilung beschleunigt werden, dadurch gewinnt man Zeit und die Wunde ist deutlich kleiner als bei dem herkömmlichen vollständigen Schnitt. Zuletzt kann der Stein mit Hammer und (Messer-) Klinge geteilt werden, so dass jeder Ableger sich voll entfalten kann - wenn man will.

Ein Jodbad verhindert Infektionen nach dem Schnitt. Die Ableger sollten, um Stress zu vermeiden, im alten Becken gehalten werden oder mit dem gleichen Beckenwasser in einem Quarantänebecken geheilt werden. Die nächsten Tage alle paar Stunden die Wunden mit einer Spitze abspülen, oder die Ableger schütteln, denn der Schleim kann eine Heilung verhindern und Infektionen unterstützen und wird auf diese Weise abgespült. Eine Fütterung ist während der nächsten Wochen nicht nötig.

Krankheiten, Parasiten, Feinde und Lebenserwartung

Das Tier ist unempfindlich gegen Krankheiten, nur bei der mechanischen Teilung führen Pilzkrankheiten oft zum Absterben des Ablegers. Wenn das Tier sich von seiner Stelle löst ist das meist ein Zeichen für einen schlechten Standort.

Literatur

  • Eric Borneman, Aquarium Corals : Selection, Husbandry, and Natural History , TFH Publications, 2001 (en) ISBN 978-1890087470
  • Anthony Calfo, Book of Coral Propagation, Volume 1 Edition 2: Reef Gardening for Aquarists, Reading Trees; 2 edition, 2007 (en) ISBN 978-0980236507
  • Ronald L. Shimek, Guide to Marine Invertebrates: 500+ Essential-to-Know Aquarium Species, Microcosm, 2005 (en) ISBN 978-1890087661

Einzelnachweise

  1. [1] World Register of Marine Species
  2. [2] Zuchtforum - Licht ändert Farben (en)
  3. [3] Zuchtforum - Wasserwerte (en)
  4. [4] Forum Yuma Teilung durch Fuß-Schnitt (en)
  5. [5] Zucht: Teilung und befestigen am Stein mittels Netz (en)

Weblinks